Ein Armenisch-Andalusisches Kulturenbouquet!
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Salzburgs Kulturlandschaft wurde am 23. und 24. April 2010 um ein anspruchsvolles Event-Glanzlicht reicher. Das Armenisch-andalusische Musik- und Tanzsymposium bot Vorträge und Musik – beides auf hohem Niveau. |
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Musikliebhabern aller Art gewährte es tiefe Einblicke in die Volksmusik Armeniens und Andalusiens. Das Symposium, welches unter dem Motto „Tradition goes Modern“ lief, war gleichermaßen spannend wie informativ und gab auch der Erinnerung an geschichtliche Zusammenhänge Raum. Die Vorträge auf quasi universitärem Niveau bildeten eine allgemeinverständliche, theoretische Grundlage für das gesamte folgende Programm. Die Referenten, Prof. Peter Maria Krakauer (Universität Mozarteum Salzburg), Prof. Thomas Buchholz (Komitas-Konservatorium Yerevan, Armenien) und Prof. Gerhard Steingress (Universität Sevilla) überzeugten durch ihre ebenso lockere wie heitere Art und brachten dem Publikum umfangreiches Wissen über Kultur im Allgemeinen sowie über die zwei Kulturen - Armenien und Andalusien - im Besonderen näher. Mit beachtlichem Hintergrundwissen führte Magister Stefan Feiler, Ethnologe und Kulturchef Laufens als Moderator äußerst charmant durch das Programm. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Veranstaltung auch deswegen zuteil, da sie am Wochenende des 24.April, dem Gedenktag des Genozids am armenischen Volk, stattfand. |
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Alles, was im Rahmen des Symposiums, quasi in der Theorie, erarbeitet wurde, erwachte zum Abschluss in seiner schönsten Form, greif- bzw. hörbar, zum Leben. Das ausverkaufte Live-Konzert der Gruppe Flarmenia - allen voran Sängerin Rita Movsesian, die auch für die Realisation des gesamten Symposions verantwortlich zeichnete, bot ein Konzerterlebnis allerersten Ranges: temperamentvoll, emotional und geradezu melodramatisch. Alles in allem handelte es sich um eine Veranstaltung, die man sich im Falle einer Wiederholung keinesfalls entgehen lassen sollte. |
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